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Zum Bahnhof Possenhofen schreibt Gerhard Schober, Kreisheimatpfleger. Der Bahnhof ist ein Pavillonbau mit Flachwalmdach und seitlichen Flügeln, im Maximilianstil, erbaut 1865 von Georg von Dollmann; bemalter und stuckierter königlicher Wartesalon. Als zuständige Bahnstation für Schloss Possenhofen, war er wie Starnberg und Feldafing mit einem eigenen Wartesaal im Stil des Spätklassizismus für die Herrschaften und Gäste des Schlosses ausgestattet. Dieser ist heute neben dem Wartesaal in Starnberg das bedeutendste Zeugnis für die privilegierte Benutzung der Eisenbahn durch Hof und den Hochadel im Bereich der Bundesbahndirektion München.
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Neu gewonnene Erkenntnisse aus Nachforschungen in Archiven und bereits begonnen Sanierungsarbeiten.
Die Bahnhöfe Possenhofen und Feldafing wurde zeitgleich erbaut. Die Ausschreibungen erfolgten im Jahre 1864. Für Possenhofen stand fest, dass dieser Bahnhof von “allerhöchsten Herrschaften” wie es so schön dokumentiert wurde benützt wird. Das Bahnhofsgebäude Possenhofen galt als besonders bedeutend und wichtig, das alleine war Grund genug das Gebäude zu verputzen, im Gegensatz zum Feldafinger Bahnhof. Erst der Putz ermöglichte Einmalungen. Zum grössten Teil kamen bei der Auftragsvergabe fränkische Handwerker aus dem Grossraum Nürnberg zum Zuge, so für die Vergabe von Schmiedearbeiten, Zimmermannsarbeiten und Glaserarbeiten.
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